In der Gemeinde, in die ich seit ein paar Monaten gehe, sprach ein Gastprediger. Er hat sehr gut darüber gesprochen, dass Gott uns zuerst geliebt hat. Dass die Liebe nicht bei uns ihren Ursprung hat, sondern dass wir durch Gott selbst in seinem Wort zur Liebe ausgerüstet werden. Dass Liebe nicht ein Befehl, sondern eine Frucht unserer Beziehung zu Jesus Christus ist – sozusagen ein Kennzeichen der Wiedergeburt durch Gottes Wort und seinen Geist.
Eine Predigt für mich
An diesem Tag hatte ich – ganz entgegen meiner Erwartung – das Glück, dass meine beiden Kiddies ganz brav allein in der Kinderbetreuung geblieben sind (ich habe mich weggeschlichen und mich im Gottesdienst in die erste Reihe gesetzt, damit die Kinder mich gleich sehen, falls sie mich suchen). So konnte ich ungestört der ermutigenden und mitreißenden Predigt zuhören. Plötzlich unterbricht der Prediger seine Predigt und spricht mich direkt an. Er spüre seit einer Weile, dass er mir etwas sagen solle: dass ich Gottes geliebte Tochter bin und dass ich viele Verletzungen erlitten habe, aber Gott sagt, dass er mich in der Hand hält und dass er mich stärken wird und mein Herz nicht zerbrechen wird. Und dass Gott sagt, dass er meine Tränen zählt und mich sieht.
Plötzlich unterbricht der Prediger seine Predigt und spricht mich direkt an.
Das war so besonders, denn erst wenige Tage zuvor hatte ich Gott gefragt, ob er wirklich meine Tränen in einen Krug sammelt (wie es in Psalm 56,9 steht). An diesem Tag hat er mir direkt persönlich geantwortet durch diesen jungen Pastor, der zu Besuch da war und mich gar nicht kannte.
An diesem Tag hat Gott mir direkt persönlich geantwortet.
Hinzu kam noch dies: Meine Zweijährige hat sogar in der Kinderbetreuung von sich aus gesagt, dass Mama gleich wiederkommt und sie mitbasteln will – das war vorher auch echt noch nie dagewesen.
Gott ist gut
Der ganze Gottesdienst war so ein ganz wunderbares Erlebnis und tröstet mich enorm in meinen Kämpfen ... Gott ist gut, immer und überall! Halleluja!
(M.R.)